Risikoanalyse von Blitzschutzsystemen nach DIN 62305


Auf Grundlage der DIN 62305 Teil 1 bis 4 nachfolgend grundlegende Erläuterungen zur Thematik Risikoanalyse von Blitzschutzsystemen.
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DIN EN 62305-1 (VDE 0185-305-1):2006-10
Diese Norm enthält allgemein zu befolgende Grundsätze für den Blitzschutz von baulichen Anlagen, ihrer Inhalte und Installationen, von eingeführten Versorgungsleitungen sowie von Personen.
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DIN EN 62305-2 (VDE 0185-305-2):2006-10
Diese Norm stellt ein Verfahren für die Abschätzung des Risikos physikalischer Schäden und der Lebensgefahr zur Verfügung. Wenn eine Obergrenze für das akzeptierbare Risiko ausgewählt wurde, erlaubt das angegebene Verfahren die Auswahl angemessener Schutzmanahmen zur Reduzierung des Risikos bis zu einem akzeptierbaren oder noch kleineren Wert.

Hinweis Risikoanalyse:
Mit Veröffentlichung der EN 62305 1-4 zum 01.11.2006 wird im Teil 3 der EN-Norm:
Absatz 4. Blitzschutzsysteme u. 4.1 Schutzklassen des Blitzschutzsystems,
die Aussage gemacht:

Auszug Norm:
"Die notwendige Schutzklasse des LPS muss durch eine Risikobewertung (siehe IEC 62305-2) ausgewählt werden“.
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DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3):2006-10
Diese Norm enthält Anforderungen an ein Blitzschutzsystem zum Schutz einer baulichen Anlage gegen physikalische Schäden durch direkte Blitzeinschläge und Anforderungen an den Schutz von Personen gegen Verletzungen durch Berührungs- und Schrittspannungen in der Nähe eines Blitzschutzsystems, das üblicherweise aus einem äußeren Blitzschutz (Fangeinrichtung, Ableitungen, Erdungsanlage) und einem inneren Blitzschutz (Blitzschutzpotentialausgleich) besteht.
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DIN EN 62305-4 (VDE 0185-305-4):2006-10
Diese Norm behandelt den Schutz von baulichen Anlagen mit elektrischen und elektronischen Systemen gegen die Wirkungen des elektromagnetischen Blitzimpulses (LEMP) durch ein LEMP-Schutzsystem (LPMS).
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Das Blitzschutzsystem besteht als System nicht nur aus Fangeinrichtungen, Ableitungseinrichtungen, Erdungs- und Potentialausgleich, sondern auch aus energetisch koordinierten Überspannungseinrichtungen die gestaffelt zum Endgerät hin zu berücksichtigen sind. Dies für alle Versorgungsleitungen zum Gebäude. Speziell hier können je nach Risiko unterschiedliche Maßnahmen notwendig sein.

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